Sommersonnenwende und Erdbeermond

Sommersonnenwende

Nun geht auch dieses Jahr wieder die Sommersonnwendsfeier zu Ende… Passend dazu hat auch endlich der Sommer Einzug gehalten!

Der längste Tag auf unserer Seite der Erde. Nie ist der Winter in größerer Entfernung!
Kaum zu glauben, weil es, bis vor wenigen Tagen, keine zusammenhänge sonnigen Wärmeperioden gab, dennoch war am 21. Juni der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Nach dem jetzt glücklicherweise, zumindest für wenige Tage, die Sommersonne unsere Nasen kitzelte.

Bei den Kelten wurde die Sommersonnenwende zwölf Tage lang gefeiert. Für gewöhnlich ist es die herrlich warme Sommerzeit.
Die Erdgöttin ist schwanger mit werdenden Früchten der Erde, alles wächst und gedeiht.
Es war und ist die sorgloseste Zeit des Jahres, wenn man bedenkt, wie schwierig das Überleben früher oft war. Heute sind es die Abende am Lagerfeuer oder zumindest mit Grill, einer Erdbeer-Bowle und Freunden, die uns noch daran erinnern könnten.
Man kann zu dierser Zeit die Natur in ihrer ganzen Fülle und Fruchtbarkeit riechen und schmecken.

Erdbeermond

Dieses Jahr fällt es auf ein ganz besonderes und äußerst seltenes Ereignis. In der Nach zuvor war Vollmond. Diese Konstellation gibt es nur etwa alle 70 Jahre und die Meisten von uns bekommen das nur einmal in ihrem Leben zu sehen.

Der Mond leuchtet, vor allem beim Aufgehen, kräftig orange. Der Name Erdbeermond stammt von indigenen Völkern, er läutet die Erdbeerzeit ein.

Hast Du ihn bewundert?

Bei uns wurde er leider die ganze Nacht von Wolken verschleiert. Ein mystischer Anblick!

So kraftvoll. Er leuchtet, wie die Sonne zu dieser Zeit, in voller Kraft und er-leuchtet unsere Nächte. In voller Pracht, machtvoll bringt er, mit Hilfe der Mittsommernacht, die Energie der Erde und auch die der Menschen zum Strahlen.

Erdbeermond zur Sommersonnenwende

Mittsommer, ein Fest der Freude und des Dankens

Alles ist im Überschwang vorhanden – auch die Lust und die Freude. Das Mittsommerfest ist ein Fest der Freude und des Dankens. Auch die Johannis- und Mittsommerfeuer sind Dankes- und Freudenfeuer.

Früher tanzte man nackt um das Feuer. Es gibt einige Bräuche, die davon erzählen, dass junge Verliebte gemeinsam über das Feuer springen um ihre junge Liebe zu reinigen oder ähnliches.

Johanniskraut

Jetzt ist auch die Zeit in der das Sonnenkraut zu blühen beginnt. Johanniskraut wird in voller Blüte mit Sonnenenergie aufgeladen und erstrahlt in leuchtendem Gelb.
Das Johanniskraut sollte jetzt für den Winter gesammelt werden. Man sagt, die Sonne in den Blüten lässt uns im Winter fröhlich werden.

Sonnengelb blühendes Johanniskraut in unserem Garten

Antidepressiv und Vitamin D

Erstaunlicherweise konnte das schulwissenschaftlich nachgewiesen werden. Es ist ein natürliches Antidepressivum, es hebt die Stimmung auf sanfte, aber nachhaltige Weise. Außerdem lässt sich damit um einiges mehr Vitamin D produzieren, was vor allem in der Winterzeit von enormer Wichtigkeit ist.

Selbst sammeln empfohlen!

Anfang diesen Jahres haben wir es getestet. Wir kamen aus dem sonnigen Südamerika zurück und hatten weder Vitamin D ergänzt, noch sonst etwas vergleichbares gemacht. Je länger wir im düsteren Deutschland waren, desto düsterer wurde unser Gemüt. Johanniskraut vom letzten Jahr war leider keines mehr übrig, aber glücklicherweise gibt es wunderbare Onlineshops, die einem da weiterhelfen können.
Nach regelmäßiger, täglicher Einnahme in Form von Tee, merkten wir tatsächlich wie unsere Stimmung sich besserte, obwohl das Wetter eher schlechter als besser wurde.
Die Einnahme von Präparaten empfehlen wir nicht, da man nicht weiß, wie viel und was überhaupt drin ist. Oft sind es nur irgendwelche Auszüge aus den Pflanzen, bei denen die Gesamtheit der anderen Pflanzenstoffe fehlt. Und warum sollte man drauf verzichten?

Dieses Jahr sind wir schon fleißig am Sammeln, ihr findet die Pflanzen in kargen Ecken, an Wegesrändern, Schotterflächen usw.
Und ihr erkennt sie an den wunderbar leuchtend gelben Blüten. Für die Technikfreaks unter euch, die Blätter erinnern an Platinen 😉

Ein ganzes Feld voller sonnengelb blühendem Johanniskraut am Tag der Sommersonnenwende

Nach dem Sammeln hängt ihr das Kraut am Besten in die Sonne zum Trocknen und bewahrt es dann lichtgeschützt an einem trockenen Ort.

Zur Ergänzung sei gesagt, dass in unseren Breitengraden, das Johanniskraut kein Ersatz für Vitamin D ist. Im Sommer sollten sonnen-empfindliche Personen etwas vorsichtig sein, denn je nach körperlicher Verfassung, ist es möglich, dass man noch empfindlicher wird.

Fazit:
Unbedingt für den Winter sammeln!

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